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Eine zuverlässige Quelle

Wärme und Kälte
Im Sommer speichern wir die freigesetzte Wärme in der Erde unter unserer Fabrik. Wenn die Temperatur sinkt, holen wir uns diese Wärme zurück, damit auch im Winter niemand frieren muss. Auf ähnliche Weise speichern wir die Kälte des Winters in der Erde. Wenn es im Sommer heiß ist, holen wir die Kälte wieder nach oben, damit es angenehm kühl bleibt. Auch Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen speichern wir tief unter der Erde und holen es bei Bedarf wieder hoch. Das bedeutet, dass es in unserer grünen Fabrik weder Klimaanlage noch Zentralheizung gibt.

Licht
Um bei Licht und Strom zu sparen, nutzen wir so viel Sonnenlicht wie möglich. Wir haben "Tageslichtfänger" auf dem Dach unserer Fabrik installiert. Das sind Oberlichter mit einem Spiegel, der sich nach dem Sonnenstand ausrichtet. Das Tolle daran: Sie können eine Fläche von insgesamt 100 m2 mit Sonnenlicht beleuchten! Eine Lampe zu finden, die das kann, wäre ziemlich schwierig. Aber leider scheint die Sonne nicht immer; deshalb gibt es zusätzlich LED-Leuchten, die an dunklen Tagen Licht spenden. Sie schalten sich mithilfe von Lichtsensoren und Bewegungsmeldern automatisch ein und aus. So ist das Licht immer zum richtigen Zeitpunkt da. Und auch wieder weg.

Wasser
Trinkwasser ist – wie der Name schon sagt – zum Trinken bestimmt. Deshalb vergeuden wir so wenig Trinkwasser wie möglich für andere Zwecke. Zum Beispiel verwenden wir bei der Herstellung von Betten Wasser in einem geschlossenen System und spülen unsere Toiletten mit Regenwasser. Wir waschen uns sogar die Hände damit. Und wenn die Luft zu trocken ist, befeuchten wir die Fabrik mit Wasser, das aus dem Boden hochgepumpt wird. Nach einer ordentlichen Reinigung natürlich.
Wir gehen bewusst mit Wasser um: Wir verwenden Trinkwasser, wenn wir es wirklich brauchen, und Regenwasser, wann immer es möglich ist. Wenn wir jedoch warmes Wasser benötigen (zum Beispiel zum Geschirrspülen), dann verwenden wir Trinkwasser. Dieses wird dann durch die Solarheizungen auf dem Dach erwärmt.

Die Holzfabrik
Bettrahmen, Kopf- und Fußteile, Beine und Nachttische: diese Produkte werden alle in unserer eigenen Holzfabrik hergestellt. Alles wird nach Maß gefertigt, gefräst, gebohrt, geschliffen und lackiert. Für unser Holz verwenden wir Lacke auf Wasserbasis, was bedeutet, dass sie fast keine umweltbelastenden Lösungsmittel enthalten. Und jede Lackfarbe hat ihr eigenes Rohr. Warum das sinnvoll ist? Weil wir die Rohre so nicht ständig ausspülen müssen und somit weniger Lack (und Wasser) verschwenden. 

Die Späne vom Bohren, Sägemehl und Stoffreste von jeder Werkbank werden durch eine zentrale Absauganlage entfernt. Das gesammelte Material wird anschließend zu Ziegeln gepresst, welche dann als Brennstoff verwendet werden. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schafft auch einen staubfreien und gesunden Arbeitsplatz für unsere Mitarbeiter.

Die größte Nähfabrik in den Niederlanden
Uns ist es wichtig, dass deine Matratze bequem und gut verarbeitet ist. Deshalb werden alle unsere Matratzen von ExpertInnen in unserer eigenen Nähwerkstatt hergestellt. Alle hier verwendeten Materialien werden sorgfältig ausgewählt und aus der Region bezogen.

Die Filzbasis unserer Matratzen besteht aus Polyester und kann nach Herzenslust recyclet werden. Aus Filzresten werden Griffe hergestellt, die wir mit der Presse an der Basis befestigen. Die Stoffreste werden in der Regel zur Herstellung unserer Leavings Kissen verwendet. Manchmal spenden wir die Stoffe auch an eine Schule, eine Werkstatt bei Landal oder an Designer, damit sie in etwas Schönes verwandelt werden können; zum Beispiel eine Tasche oder eine Jacke.

Die Stahllackierung
Alle Komponenten aus dem Stahlwerk (z.B. Spiralunterfederungen, Rahmen und Beine) werden in unserer Stahllackierabteilung lackiert. Alle Bauteile durchlaufen zunächst die Waschzone. Hier werden sie entfettet, mit einer Phosphatschicht versehen (die den Lack gut haften lässt), mit Wasser abgespült und in einem Trockner getrocknet.
Die Stahlteile werden mit Pulverlack lackiert, einem trockenen, lösungsmittelfreien Lack, der auf die Teile gespritzt wird. Der pulverförmige Lack, der dabei abfällt, wird sorgfältig in einer Schale aufgefangen und einfach wiederverwendet.

Und jetzt alles zusammen
Durch das Zusammenlegen von drei Fabriken zu einer einzigen schaffen wir mehr mit weniger. Weniger Platz, um genau zu sein. Wir benötigen nur noch 50% unserer Gesamtfläche. Und das ist gut, denn dadurch reduzieren wir unsere Transportwege und unseren ökologischen Fußabdruck insgesamt.

Im Vergleich zu 2010 hat unsere grüne Fabrik bereits erhebliche Mengen an Energie und fossilen Brennstoffen eingespart:

  • 90% weniger Erdgas
  • 60% weniger Wasser
  • 30% weniger Strom, davon 100% zertifizierte Windenergie

Und wir sind noch lange nicht fertig. Wenn es nach uns geht, könnte in die Welt noch viel mehr Ruhe einkehren. Denn eine ausgeruhte Welt ist eine bessere Welt.