Mobile Menu
5 März 2019

Kaltes Wetter? Dann kuscheln wir uns eben einfach länger ein!

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie im Sommer deutlich mehr Energie als im Winter? Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass die Jahreszeiten den Schlafbedarf beeinflussen. Zusätzlich wird Ihr Tagesrhythmus stark durch Ihre biologische Uhr beeinflusst Diese Uhr befindet sich im Gehirn und ist verantwortlich dafür, dass man jeden Tag in etwa zur gleichen Zeit Hunger verspürt, sie kontrolliert die Körpertemperatur und lässt uns müde oder wach sein. Ihre biologische Uhr hat einen festen Rhythmus von circa 24 Stunden.

Tageslicht & Temperatur

Tageslicht
Ihre biologische Uhr wird hauptsächlich durch das Licht gesteuert, das durch die Augen einfällt. Helles, blaues Licht verlangsamt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und macht uns wach. Dies ist eine logische Erklärung dafür, dass wir uns im Sommer, wenn es länger hell und das Licht kräftiger ist, wacher fühlen als im Winter.

Temperatur
Unsere Umgebungstemperatur scheint ebenfalls Auswirkungen zu haben. Wir haben kürzlich Ergebnisse unserer Auping Better Days App mit Daten des Königlich Niederländischen Meteorologischen Instituts (KNMI) verglichen. Wenn wir die durchschnittliche Anzahl geschlafener Stunden pro Tag mit der an diesem Tag herrschenden Durchschnittstemperatur vergleichen, können wir ganz eindeutig eine Verbindung erkennen:

  • Je höher die Außentemperatur, desto weniger schlafen wir.
  • Je niedriger die Außentemperatur, desto länger schlafen wir.

Studie aus Afrika und Südamerika

Dieses Phänomen bestätigt sich hat auch in eine Studie (Yetish et al., 2016) unter indigenen Völkern in Afrika und Südamerika. Die Völker leben ohne jegliche Elektrizität und unterscheiden daher zwischen Tag und Nacht allein durch Tageslicht und Temperatur. Neben der Durchschnittstemperatur und der Menge an Tageslicht wurde festgehalten, wann Sie zu Bett gehen und wieder aufwachen. Die Studie ergab, dass sie im Winter bis zu eine Stunde länger schlafen als im Sommer. Die Umgebungstemperatur scheint sogar einen größeren Einfluss auf den Moment des Aufwachens zu haben als das Licht. Die Menschen wachten üblicherweise auf, bevor es draußen hell wurde, aber exakt zu dem Zeitpunkt, an dem die Temperatur begann anzusteigen.
Wir finden: Eine großartige Entschuldigung, um in der kalten Jahreszeit länger im Bett zu bleiben.

€ 50,- Gutschein sichern!

Jetzt anmelden und unseren Newsletter erhalten mit Schlaf- und Einrichtungstipps, Infos zu neuen Kollektionen & Angeboten. Unser Newsletter ist jederzeit abbestellbar.